Lady Midnight

Der Klappentext
img_0416„Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …“

Das denke ich…..
Ich habe diesem Buch mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt, da dies ja die fortsetzende Trilogie von „The Mortal Instruments“. Ich hatte die Befürchtung, dass „Lady Midnight“ den vorhergegangenen Büchern sehr ähnlich sein würde, und die Geschichten viele Parallelen haben würden. Das war zum Teil so, aber eher im geringen Maße. Dinge, die gleich waren, dass beides Mal eine Beziehung zu Stande kommt, die aber verboten ist. In TMI ist es die Beziehung von Clary und Jace, die anscheinend Geschwister sind, was sich aber im Nachhinein als falsch herausstellt. In Lady Midnight ist es die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren Emma und Julian, die aber Parabatei sind. Diese tiefe Verbindung zwischen zwei Personen ist in der Schattenjägerwelt sehr heilig und es gibt das Gesetzt, dass Parabatei nicht zusammensein dürfen, warum das so ist, ist erst einmal unbekannt.
Was ich auch sehr schön finde, ist, dass die Hauptcharaktere aus der ersten Buchreihe auch einen kurzen Auftritt haben, sowie auch die Hauptcharaktere aus dieser Reihe einen kurzen Auftritt im letzten Band der „Ursprungsreihe“ hatten. So entsteht eine Verbindung zwischen den beiden Reihen.
Die Atmosphäre im Buch ist oftmals eher düster, da es mehrere Zwischenfälle gibt, wo gekämpft werden muss. Es gibt sehr viele spannende Momente und auch z.T. sehr traurige Geschehnisse. Vor allem am Ende wo ein großer Betrug entlarvt wird.
Eine Sache gefällt mir am Aufbau dieses Buches besonders, nämlich dass ein Gedicht über eine Lady Midnight am Anfang des Buches steht. Allerdings ist es nicht nur ein Gedicht, dass vielleicht in irgendeiner Weise zur Atmosphäre des Buches passt, sondern das Gedicht hat, wie man im weiteren Verlauf der Geschichte erfährt wirklich etwas mit der Geschichte zu tun. Auch sehr gelungen finde ich das Cover. Es passt perfekt zur mystischen Stimmung von „Lady Midnight“. Es passt auch in der Hinsicht sehr gut, da die Frau auf dem Cover aussieht, als würde sie im Wasser schweben, und es im Buch ja auch darum geht, die Umstände des Todes von Emmas Eltern aufzuklären. Und diese wurden in einem Fluss gefunden.
Meiner Meinung nach ist das Buch sehr gut gelungen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil „Prince of Shadows“, der voraussichtlich 2017 erscheinen wird. Ich kann das Buch von Cassandra Clare an alle Schattenjägerfans weiterempfehlen. Man kann das Buch natürlich lesen, auch ohne Vorkenntnisse aus der vorherigen Reihe zu haben, aber am meisten Spaß macht das Lesen wahrscheinlich, wenn man die die vorherigen Bücher kennt.
Da ich die englische, also die originale Verfassung gelesen habe, kann ich nichts zur Übersetzung ins Deutsche sagen.

Allgemeine Infos
Verlag: Goldmann
832 Seiten
Fantasy und Science Fiction
Jugendbuch

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4 Gedanken zu “Lady Midnight

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