Love Letters to the Dead

IMG_0544Der Klappentext
„Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählte Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie einen Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben…“

Das denke ich…..
Der Einstieg beginnt mit ihrem ersten Brief an Kurt Cobain, der noch eher wie eine Schreibaufgabe für die Schule klingt, allerdings gegen Ende persönlicher wird, sodass sie ihn nicht abgibt. Mehr über den Handlungsverlauf zu erzählen, würde zu viel verraten, also lest es, wenn ihr den Ausgang der Geschichte erfahren wollt, aber vor allem, weil das Buch einfach genial ist.
Jedes Kapitel ist als Brief an eine andere Person geschrieben, allerdings ist das Buch wirklich mehr als nur ein Haufen Briefe. Jeder Brief erzählt eine Geschichte, und die verschiedenen Erzählungen verbinden sich zu einer kompletten Handlung.
Ich kann wirklich nichts schlechtes über das Buch sagen. Manchmal geht die Stimmung des Lesers ins traurige, da das Buch vor allem diese Emotion stark in einem hervorruft, und deswegen nichts für all diejenigen ist, die gerne Bücher lesen, in denen durchgehend Friede-Freude-Eierkuchen Stimmung herrscht. Kann man allerdings ein bisschen Tränenvergießen ertragen, was vor allem in den letzten Kapiteln auftreten könnte bzw. höchstwahrscheinlich auch wird, sollte man das Buch unbedingt gelesen haben.
Obwohl die komplette Geschichte viel mit Toten bzw. dem Tod zu tun hat, zeigt das Buch, wie sehr Laurel das Leben liebt und wie wichtig es ist, Menschen zu haben, die einem immer wieder zeigen, wer man ist, wenn man es selber nicht mehr weiß. Das hört sich eventuell kitschig und 0815 an, aber, nach dem Lesen des Buches, wird einem klar, dass dies überhaupt nicht so ist.
Dass die Idee, ein Buch zu schreiben, indem ein Schulmädchen eine Schulaufgabe anfängt und diese dann weiterführt, weil es ihr hilft sich zu öffnen, cool, aber auch nicht einmalig ist, werden viele denken. Allerdings verleiht Ava Dellaira dieser Idee ihren eigenen Touch, sodass die Umsetzung einzigartig ist. Das Buch ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, und ich kann es wirklich weiterempfehlen.
Ehrlich gesagt würde ich mich hier sogar über eine gute Verfilmung freuen, was bei mir als eher-Buch-als-Film-Mensch wirklich nicht oft vorkommt.

Allgemeine Infos
cbt Verlag
407 Seiten
Autorin: Ava Dellaira

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